Info: Tierhaltung

Schweinezucht

Pro Jahr werde in etwa 5,4 Mio. Schweine in Österreich geschlachtet. Die meisten leben in Mast – und Zuchthöfen, nämlich 99%. Weniger als 1% der Schweine lebt in Bio- bzw. Freilandhaltung. Die meisten Tiere leben in Höfen mit 400-1000 Schweinen, es gibt aber auch Höfe, wo bis zu 30.000 Tiere leben. In den Masthöfen hat ein 110 kg schweres Tier laut Gesetz 0,70m²  Platz. Das Schlachtgewicht der Tiere liegt bei 100-110kg. Dieses erreichen sie in innerhalb von 6 Monaten. Jungen Ferkeln wird innerhalb von 7 Tagen ohne Betäubung  und ohne Tierarzt der Schwanz abgeschnitten und die Eckzähne abgeschliffen. Dies wird gemacht, damit sie sich später nicht aus Langeweile in den Schwanz beißen. Männliche Ferkel werden zusätzlich ohne Betäubung kastriert.Vor der Schlachtung werden die Tiere betäubt. Es gibt 2 Methoden: CO² und die Elektrozange. Doch manche Tiere wachen vor der Schlachtung wieder auf. In den Zuchthöfen leben in Österreich derzeit 300.000 weibliche Schweine. Während sie schwanger sind, leben sie die meiste Zeit in einem sogenannten Kastenstand. Ein Kastenstand ist ca. 70cm breit und 1,20m lang. Ab 2033 sind diese Kastenstände Gott sei Dank verboten.

Kastenstände (Quelle:Wikipedia)

Masthühner

In Österreich werden pro Jahr ca. 74Mio. Hühner geschlachtet. Das Schlachtgewicht der Hühner liegt bei 2kg. In Österreich dürfen auf 1m² 30kg sein, das sind 15 Hühner pro m². Masthühner sind nach 35 Tagen ausgewachsen (Legehühner nach 6 Monaten). Dadurch leben diese Hühner nur knapp 1 Monat (Hühner leben normalerweise 12-14 Jahre). 10% der Hühner sterben, bevor sie geschlachtet werden. Kommen die Tiere zur Schlachtung, erfolgt die Betäubung durch ein Strombad oder durch CO².

Legehühner

Legehühner werden kurz nach der Geburt aussortiert. Die weiblichen Hühner leben weiter, die männlichen werden noch am gleichen Tag umgebracht. Das sind dann sogenannte Eintagshühner. In Österreich gibt es jährlich 8 Mio. Eintageshühner Ein Huhn kann pro Jahr 300 Eier produzieren, wenn man sie ihm noch am selben Tag wegnimmt. Die konventionelle Legebatterie ist in Österreich seit 2009 verboten. Es gibt aber sogenannte ausgestaltete Käfige, die legal sind. Ab 2020 sind diese ausgestalteten Käfige in Österreich verboten. In der restlichen EU sind diese ausgestalteten Käfige Norm. In Österreich leben 60% der Legehennen in Bodenhaltung.
Kennzeichung auf den Eiern: Die Nummer für Käfighaltung ist 3, die für Bodenhaltung ist 2, die für Freilandhaltung ist 1 und die für Bio-Freilandhaltung ist 0.

Alternativen

Alternativen zu Fleisch aus Masthöfen ist Bio-Fleisch bzw. Fleischersatz. Alternativen zu Käfigeiern und Eiern aus Bodenhaltung sind Freilandeier bzw. Bio-Freilandeier.

Pelz

Damit man den Pelz von Füchsen kriegt, legt man ihm eine Zange um das Maul und dann leitet man 240 Volt durch den Körper, um den Fuchs zu töten. Andere Tiere werden mit Giftspritzen umgebracht. Was viele nicht wissen, ist, dass Pelz für den Menschen gefährlich ist. Er enthält nämlich viele Schadstoffe (z.b. Formaldehyd und Schwermetalle). Tierpelz müsste also eigentlich als Sondermüll entsorgt werden. Zum Glück gibt es eine Alternative, den Kunstpelz. Er sieht fast so aus wie Tierpelz, ist aber aus Kunststoff. Wenn man einen Scheitel bildet und man bemerkt, dass Löcher zu sehen sind, dann ist der Pelz unecht. Wenn man aber Haut sieht, ist es echter Pelz.

Raphael (12), Leonard (14, Informationsbeschaffung)

 

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Ein Gedanke zu „Info: Tierhaltung

  1. tierschutz in deutschland:
    n deutschland hat eine tierschutzpartei keine chance, das zeigten auch die gestrigen landtagswahlen. auch protestwähler geben den parteien keine stimme.
    fast alle deutsche nehmen den tiereschutz im alltag sehr ernst. gesteuert von ihrer hohlen birne, befreien immer mehr tierfreunde, für einen geringen finanziellen aufwand, die armen welpen der welpenmafia. ein krankes tier bringt man dann sehr oft in das nächste tierheim.
    apropos, die hoffnungslos überfüllten tierheime sind auch ein beleg dafür, dass den deutschen der schutz der tiere sehr wichtig ist. unzählige hunde, katzen, kaninchen, meeerschweinchen, hamster und auch vögel landen nicht zuhause in der pfanne, sondern werden, weil auch oft krank, in die obhut eines tierheimes gegeben. fleisch gibt es schliesslich superbillig, und auch schon tot, in jedem superemarkt oder discounter.

    die deutschen wehren sich auch gegen echtpelz-kleidung und deshalb liegt die mit kunstpelz verzierte kleidung momentan voll im trend. man muss ja nicht wissen, dass das kunstfell aus hunde- und katzenfellen hergestellt wurde. statt einer tierfelljacke tragen die deutschen lieber eine daunenjacke und darunter einen angora pullover.
    tierschutz macht auch spass. auf facebook findet man viele mitstreiter und kann sich über missachtete tierrechte in vielen anderen ländern empören. fleissig fordert man die anderen zu spenden auf, auch wenn diese oft bei der spendenmafia landen. so ist es !

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